May 8, 2012

Snooker Table/ Snookertisch





I know this is a baking blog (well, I created it ;) ) but today I want to introduce something else. For about 3  years I’m a fan of a sport, which is not very well known in middle Europe and the States. Actually it is not well known anywhere outside Great Britain and China. I’m talking about Snooker. Some might say: “I’ve never heard of that one”, some might have heard about it, but do not have a clue what it could mean… and some might remember that a green table, cues and balls are involved. Ahhh, you might think- you mean billiards! *Sigh* No I don’t. And here the first difficulty starts. Snooker is NOT billiards, but it belongs to the area of billiards. Okay, lets not kill ourselves with the questions grand, clever philosophers should talk about.
I tried to google “Snooker shortly explained”- and guess what: no valuable results. The problem is, that it’s not so difficult, but you can’t really explain it shortly. So I recommend you Wikipedia, and watching one or two games then. You will soon understand it.


Reading the rules and everything, it obviously doesn’t sound that interesting, I admit. But hell, it is! Once you’re into the game and you find out what these guys are actually accomplishing.. amazing!

My favorite snooker player is called Ronnie O’Sullivan. To tell his complete life story you would actually need a book (which exists, btw). He is not a usual person. Many people say he might me the most talented Snooker player who has ever been on this planet. But there were several reasons why he could not fully make use of this talent. He’s never had a lot of respect of people he didn’t like. His dad, one of the few constants in his life, was imprisoned for a major crime- for 17 years. Ronnie was only 16 years old at that time, and already a professional player, top of the world. His mother also had to go to prison for a while. He suffered from depression, drug and alcohol abuse and eating problems. His game was aggressive, his behavior absolutely non- gentleman- like (a perfect behavior is probably the most important think in the world of snooker). Nevertheless, he was brilliant. He won his first World Championships title in 2001. Two more followed in 2004 and 2008.
Meanwhile Ronnie O’Sullivan is a family man. He’s got three children, but lives separated from their mothers. Last year his father was released from prison. Since then the „enfant terrible“ or the man between „genius and insanity”, how he has been called, has become a calm man, he has developed strength and certain skills, such as calmness- also with the help of a psychologist, as he admits willingly.
Yesterday the 36- year old won his 4th title, in the Crucible Theater over Allister Carter. The most moving scene was when he lifted up 5-year-old Ronnie Jr., after the game, and did not stop kissing the cheek of his son, claiming that his whispering “Come on, dad” before the last frame gave him the final motivation to win.

Why am I telling you all this? Well, first of all, because it’s important to me, and I somehow want to share this beautiful story with you. It is another story which shows what you can do and make in your life, although you might suffer from it. Snooker is full of wonderful, and also tragic stories, on and behind the table.
And secondly: Of course there is SOME connection to baking. My first motive cake which I’ve ever made was inspired by this sport. When my friend Michi, who brought Snooker closer to me, turned 21

So, here a little Tutorial how I did it:

1.    Prepare your favorite chocolate ganache
2.    Take the recipe of a chocolate cake of your choice
(I used a Sacher cake recipe)
3.    The size on the baking tray should be like that:
you should make it double the size the table will finally have. The final table should be double as long as broad
4.    Bake it and let cool
5.    Cut the dough in half
6.    Spread apricot jam over the bottom and lay the second over it
7.    Spread some of the ganache allover the cake
8.    Color some marzipan green, keep a little bit aside (for the cushions), roll the rest flat and put it over the cake, cut away what is too much
9.    Take a piping bag and decorate the edges of the table with the ganache
10. Form cushions, lay it along the edges of the green, leave space for the holes
11. Decorate the rest with confectionary colors (the balls are smarties, the cues mikados


Snookertorte

Ich weiß, dass das ein Backblog ist (ich hab ihn ja schließlich gemacht), aber heute möchte ich eine Lanze für einen Sport brechen, dem ich seit drei Jahren verfallen bin. Er ist nicht sehr bekannt in unseren Breiten. Er ist überhaupt nirgendwo wirklich bekannt, außer in Großbritannien und China. Ich rede von Snooker. Manche mögen sagen: „Das hab ich ja noch nie gehört.“ Andere haben vielleicht davon gehört, aber keine Ahnung was das ist… und einige erinnern sich vielleicht an einen grünen Tisch, Queues und Bälle erinnern und sagen dann: „Ahh, du meinst Billard.“ *seufz* Ach nein, mein ich nicht. Und hier beginnen die Komplikationen. Snooker ist NICHT Billard. Aber gut, verschwenden wir keine Zeit mit einer der Fragen, über die noch große und wichtige Philosophen grübeln werden. Ich habe versucht „Snooker kurz erklärt“ zu googlen, und natürlich kam nichts vergleichbares heraus. Das Problem ist, dass es eigentlich einfach ist, aber nicht einfach zu erklären. Deshalb empfehle ich euch Wikipedia bzw. euch mal ein, zwei Spiele anzusehen, Rolf Kalb auf Eurosport erklärts meistens so, dass man es auch als Einsteiger kapiert :)

Wenn man dann die Regeln und alles liest klingt es natürlich nicht so umwerfend, das geb ich schon zu. Aber es IST wirklich interessant! Wenn du mal im Spiel drinnen bist und bemerkst was diese Kerle alles können und leisten, an technischem Verständnis und Kopfarbeit, das ist unglaublich!

Mein Lieblingsspieler heißt Ronnie O’Sullivan. Um euch seine komplette Lebensgeschichte zu erzählen, würde man mindestens ein Buch brauchen (das es übrigens gibt). Seine Biographie ist übrigens auch für nicht- Snookerfans sehr empfehlenswert. Man kann viel über das Leben lernen. Er ist kein gewöhnlicher Mensch mit einer gewöhnlichen Geschichte. Die Menschen nennen ihn das wohl größte Snookertalent das jemals geboren wurde. Aber es gab einige Schicksalsschläge in seinem Leben, die ihn dieses Talent nicht voll ausnutzen ließen. Er zeigte schon als Kind nicht viel Respekt gegenüber Leuten die er nicht ausstehen konnte. Sein Vater, die wohl wichtigste Stütze seines Lebens, wurde für ein Kapitalverbrechen verurteilt und wanderte 17 Jahre lang ins Gefängnis. Da war Ronnie selbst erst 16 und bereits ein Top- Profispieler. Auch seine Mutter musste kurz darauf für eine Weile ins Gefängnis. Ronnie litt extrem darunter. Depressionen, Drogen- und Alkoholmissbrauch waren die Folge. Auch sein Essverhalten machte Probleme. Sein Spiel war aggressive, sein Verhalten absolute nicht ehrenhaft (was in der traditionellen Snookerwelt aber absolut wichtig ist um akzeptiert zu werden). Nichtsdestotrotz, er war brilliant im Snooker. Er gewann den ersten WM Titel im Jahr 2001. Zwei mehr folgten 2004 und 2008.
Mittlerweile hat Ronnie O’Sullivan sich zum Familienmenschen gewandelt. Er hat zwei Kinder, lebt aber getrennt von deren zwei Müttern. Letztes Jahr wurde sein Vater endlich aus der Haft entlassen. Seitdem wurde das sogenannte „enfant terrible“ oder der „Mann zwischen Genie und Wahnsinn“, wie er häufig genannt wurde, zu einem ruhigen, überlegten Menschen, der Stärke und wichtige Fertigkeiten wie Gelassenheit entwickelt hat- auch mit der Hilfe eines Psychologen, wie er bereitwillig zugibt.
Gestern gewann der 36- Jährige seinen vierten WM- Titel im Crucible Theater, im Finale gegen Allister Carter. Die berührendste Szene des gestrigen Abends war, als er den 5- jährigen Ronnie Jr., nach dem Spiel, hochhob und gar nicht mehr aufhören konnte ihn zu knuddeln und küssen. Er meinte er bekam den letztendlichen  Anstoß für seinen Sieg als er seinen Sohn vor dem finalen Frame flüstern hörte: „Komm schon, Papa!“

Warum erzähle ich euch das alles? Naja, erst Mal, weil es wichtig für mich ist, und weil ich diese wunderschöne Geschichte irgendwie mit euch teilen möchte. Es ist nur eine weitere Geschichte, die zeigt, was man in und aus seinem Leben machen kann, auch wenn es einem wirklich viele Steine in den Weg legt. Snooker ist voll von solchen wunderbaren, aber auch tragischen Geschichten, auf und abseits des Tisches.
Und zweitens: Natürlich gibt es eine Verbindung zum Backen. Meine erste Motivtorte die ich jemals gemacht habe wurde von diesem Sport inspiriert. Als meine Freundin Michi, die mir Snooker nähergebracht hat entschied ich mich diesen Kuchen für sie zu machen.

Hier ein kleines Tutorial:

1.    Lieblings Schoko- Ganache zubereiten
2.    Das Lieblings- Schokokuchen Rezept nehmen (ich habe das einer Sachertorte genommen)
3.    Die größe des Backblechs sollte so sein: Der Kuchenteig soll letztendlich die doppelte Fläche haben wie der letztendliche Snookertisch. Der Snookertisch sollte doppelt so lang wie breit sein.
4.    Teig backen und auskühlen lassen und in der Mitte teilen
5.    Aprikosenmarmelade über die eine Hälfte streichen und die andere Hälfte draufgeben
6.    Etwas von der Ganache über den fertigen Kuchen verteilen
7.    Etwas Marzipan grün einfärben und etwas davon beiseitelegen, den Rest Dünn und glatt ausrollen und über den Kuchen geben. Die überstehenden Reste abschneiden
8.    Mit einer Spritztülle die restliche Ganache die Ecken des Tisches damit verzieren
9.    Cushions formen, entlang der Ecken des Grüns legen, Platz für die Löcher lassen
10. Den Rest mit Zuckerfarben verziehren (die Bälle sind Smarties, die Queues Mikados)

1 comment:

  1. I would like to thank you for the efforts you have made in writing this article. I am hoping the same best work from you in the future as well. In fact your creative writing abilities has inspired me to start my own BlogEngine blog now. Really the blogging is spreading its wings rapidly. Your write up is a fine example of it. custom pool tables

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