February 14, 2012

Austrian Punchcake Petit Fours/ Punschkrapferl

Happy Valentines! Obviously that day shouldn’t pass without a sweet temptation dedicated to it. This year I decided for “Punschkrapferl” as we Austrians call it. You could somehow translate it as “punch doughnut” although punch is no ingredient and they also don’t look like a doughnut ;-) A main ingredient is rum- and that’s why you shouldn’t give that dish to children. They are similar to the French Petits Fours, although there are not so many variations of it. Traditionally they consist of a sponge mix with rum filling. Their icing consists of rum, wine and sugar (and they get their usual pink color like that). Traditionally you really use rum for making the dish- but you can also use flavored water instead (although Austrians obviously swear that you can never reach the original taste like that. However you decide- Enjoy!


Austrian Punchcake Petit Fours
For the dough:
5 eggs
½ a Cup of sugar
1/5 of a Cup confectioner’s sugar
2 tblsp. Vanilla flavored sugar
1 pinch of salt
Some lemon crust
1 Cup of flour


1. Separate the eggs for the dough. Whip the egg white until its stiff. Slowly add the sugar (teaspoon by teaspoon) until the mixture becomes glossy.
2. In another bowl: Mix the yolks together with the confectioner’s sugar and the vanilla flavored sugar and stir until everything’s foaming
3. Add the other ingredients (salt, lemon crust, flour)
4. Finally gently fold in the egg white and put the dough onto a prepared baking pan
5. Bake for 15 min at 210°C /410°F
6. When the it is baked cut off the edge (approx. 2 cm wide) of the baked sponge cake and crumble it into a bowl.
7. Put the rest of the sponge cake into the fridge and let it cool down before you add the filling


For the filling:
½ a cup of rum
0,2 cups of water
½ a cup of sugar
2/3 cup of melted chocolate
Some orange crust
Some lemon crust
A pinch of cinnamon
1 + ¼ cup of apricot jam


1. Add all the other ingredients to the crumbles and stir well until everything’s mixed.
2. Cut the sponge cake into half, spread the filling on one side and be sure that the surface is smooth. Then put the other half of the sponge cake on it and press it down softly.
3. Cut into little squares (take a jagged knife)


Icing:
1 Cup of confectioner’s sugar
2 tblsp. of Rum 2 tblsp. of Wine (or any dark red juice, like black currant)

1. Mix everything together and add the icing with a teaspoon.
2. You can separate the sugar into different bowls and add food coloring to get different icing colors
3. Let it dry before you add any decoration.
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Alles Gute zum Valentinstag! Natürlich sollte gerade dieser Tag nicht ohne eine süße Verführung vorübergehen. Ich habe mich daher (auch wegen der Farbe) für die typisch Österreichischen Punschkrapferl entschieden. Trotz dem Namen ist einer der Hauptgeschmacksträger dieses Gebäcks der gute alte Rum- und das ist auch der Grund warum ihr es nur für Erwachsene herstellen solltet. Traditionell bestehen sie aus drei Lagen Biskuitteig, wobei die mittlere mit anderen Zutaten angereichert wird, welche ausschlaggebend für den Geschmack des Krapferls sind. Die typisch rosa Glasur besteht aus Rum, Zucker und einem färbenden Stoff (Wein, roter Saft oder Lebensmittelfarbe). Traditionell wird natürlich der Rum verwendet, heute gibt es aber auch schon alkoholfreie Punschkrapferl mit Aroma (+ Wasser). Ein jeder Meisterbäcker wird dir aber versichern, dass der einzig wahre Geschmack nur durch Rum erreicht werden kann. Wie auch immer du dich entscheidest- Guten Appetit!


Punschkrapferl
Für den Teig:
5 Ei(er)
100 g Zucker
20 g Puderzucker (Staubzucker)
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz etwas Zitronenschale
125 g Mehl


1. Für den Teig die Eier trennen. Das Eiweiß steif zu Schnee schlagen. Den Zucker dazugeben und so lange weiter schlagen, bis die Masse glänzt.
2. Die Eigelbe mit dem Staubzucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
3. Dann restliche Zutaten untermengen
4. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig auf einem vorbereiteten Backblech verteilen.
5. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C bis 220°C ca. 15 Minuten backen.
6. Nach dem Backen Rand von der Teigplatte wegschneiden und in eine Schüssel krümeln.
7. Den restlichen Biskuitteig in den Kühlschrank stellen und auskühlen lassen.


Für die Füllung:
125 ml Rum
40 ml Wasser
40 g Zucker
50 g Schokolade, zerlassene
etwas Zitronenschale
etwas Orangenschale
1 Prise Zimt
200 g Marmelade (Marille)


1. Die Biskuitkrümel mit den Zutaten für die Füllung so lange gut verrühren, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist.
2. Den Biskuitboden in der Mitte teilen und die eine Hälfte mit der Füllung bestreichen. Die zweite Biskuithälfte darüber legen und andrücken.
3. In Schnitten teilen. (Benutze ein gezacktes Messer)


Glasur:
130 g Puderzucker
2 EL Wein, rot oder ein anderer dunkelroter Saft, wie schwarze Johannisbeere
2 EL Rum

1. Alles zusammenrühren und mit einem Teelöffel auftragen
2. Ihr könnt auch den Zucker auf verschiedene Schüssel aufteilen und statt dem Wein Lebensmittelfarbe mit Wasser vermischen um verschiedene Farben zu bekommen
3. Bevor sonstige Deko hinzugefügt wird: Die Glasur vorher trocknen lassen

February 12, 2012

Nutella- Chocolate Pudding

Tadadadadadaaaam- finally! My first recipe will go online. And obviously it must be something very special. Probably you are already a part of the very elite circle of chefs who… do what? Who make their own pudding, of course! If you are surprised now, that you can not only buy that one in grocery store you should really convince yourself to turn to homemade one: it doesn’t only look better- it also tastes better than the boring instant stuff by far!


Nutella- Chocolate Pudding
1/2 cup sugar
1/3 cup cocoa powder
3 Tbsp. cornstarch
Pinch salt
2 cups milk or light cream
2 oz. chopped semi-sweet chocolate or 1/3 cup chocolate chips (optional)
1/2 cup Nutella (or any other hazelnut crème)

1. Chop the chocolate into flakes (or take bought ones)
2. Prepare the Nutella
3. Mix together: Sugar, cacao powder, cornstarch, salt  stir put in about ¼ of the milk and whisk it well until it’s a smooth mixture
4. Heat the milk until boiling (not too much)
5. Take the pan with the milk from the hot plate and quickly stir in the mixture
6. Take the pan back to the hot plate and stir well until everything thickens
7. Put in the chocolate flakes. Let them melt (still stiring)
8. Melt in the Nutella, stir till everything is smooth again
9. Fill the pudding into bowls. Let them cool a bit and eat them warm or put them into the fridge and wait until they’re cold.

I’m the cold type :D
Btw: Add whipped cream to it! Yum!

Na also, es ist so weit :-) – Das erste Rezept wird online gestellt. Und es ist natürlich etwas ganz Besonderes. Vielleicht gehörst du schon zu denjenigen, die es ausprobiert haben. Was?- Na, Pudding selbst zu machen, natürlich. Wenn du dich jetzt wunderst, weil du bis jetzt geglaubt hast, dass es Pudding nur zu kaufen gibt, dann wird’s wirklich Zeit, dass du dich selbst vom Gegenteil überzeugst. Denn selbst gemachter Pudding ist nicht nur schöner, sondern schmeckt auch um einiges besser als dieses langweilige Instantprodukt aus dem Supermarkt.

Nutella- Schoko Pudding

50 g Zucker
35 g Kakaopulver
3 gehäufte TL Speisestärke
Prise Salz
500 ml Milch
120 g gehackte Schokolade
2 EL Nutella (oder eine andere Haselnusscreme nach Wahl)

1. Schokolade hacken
2. Nutella vorbereitein
3. Zusammenmischen: Zucker, Kakaopulver, Stärke und Salz – etwa ¼ der Milch hinzugeben und zu einer glatten Masse rühren
4. Die Milch langsam aufkochen lassen (nicht zu sehr!)
5. Den Topf von der Platte geben, schnell die Masse einrühren
6. Den Topf zurück auf die Platte geben und kräftig weiterrühren
7. Die Schokoflocken einrühren und während des Rührens schmelzen lassen.
8. Auch das Nutella einschmelzen lassen. So lange rühren bis die Masse wieder glatt ist.
9. Den Pudding in Schüsseln füllen. Etwas auskühlen lassen und warm genießen- oder als kaltes Dessert.

Ich bin mehr der kalte Genießer ;-)
Serviertipp: Schlagobers (Schlagsahne) dazugeben. Lecker!


February 10, 2012

Umrechnungstabelle/ Conversion Table


Der erste Blogeintrag ist noch nicht für ein Rezept- aber für etwas anders, wirklich Wichtiges, wenn ihr die komplette Bandbreite der Web- Rezepte ausprobieren wollt: Die Umrechnung von Amerikanischen und Europäischen Maßeinheiten.
Zunächst: Cup (=Tasse, Becher) ist nicht immer Cup… denn in eine Tasse passen je nach Zutat zwar dasselbe Volumen, aber natürlich nicht gleich dasselbe Gewicht. Damit haben verschiedene Zutaten verschiedene Größen. Angegeben ist immer ein Cup- je nachdem ob es 1/2, 1/3 oder (selten) 1/4 Cup nach Rezept sind, müsst ihr dann halt durch zwei, drei oder vier dividieren.
(Alphabetische Reihenfolge)
Butter:

1 Cup= 120g
1 „stick“ = 125 g (1/8 kg)
Eier (eggs)- [zumeist in Stück]
1 Cup= 5 Stk./pieces (große/big)
Eiweiß (egg white):
1 Cup= 9 Stk./pieces
Eigelb (yolks):
1 Cup= 12 Stk./pieces
Erdnussbutter- bzw. Nutella (peanut butter):
1 Cup= 260 g
Haselnüsse (hazelnuts):
1 Cup= 130 g
Honig (honey):
1 Cup= 300 g
Kakaopulver (chocolate powder):
1 Cup= 115 g
Kokosflocken (coconut flakes):
1 Cup= 80 g
Kristallzucker (granulated sugar):
1 Cup= 200 g
Mandelblätter (almond chips)
1 Cup= 85 g
Mandel, gemalen (grounded almond)
1 Cup= 115 g
Mehl (flour):
1 Cup= 120g
Nüsse, gemalen (grounded nuts)
1 Cup= 100g
Puder/Staubzucker (confectioner’s sugar):
1 Cup= 120 g
Reis (rice)
1 Cup= 200 g
Sauerrahm/Saure Sahne (sour crème)
1 Cup= 230 g
Schlagobers/Sahne (creme)
1 Cup= 230g
Schokolade, gehackte (Chocolate chips)
1 Cup= 170 g
Stärke; Mais-, Kartoffel- (starch)
1 Cup= 140 g
Topfen/Quark (allerdings findet der sich nicht in amerikanischen Supermärkten)
1 Cup= 230 g
Flüssigkeiten (Konsistenz von Wasser und Milch) (Liquids, like water and milk)
1 Cup= 250 ml (1/4 Liter)


Sonstiges Wissenwertes
1 g= 28 ounces
1 kg= 2 pounds (ca. --- eigentlich 0,9 kg)
Teaspoon= unser Tee/Kaffeelöffel (5 ml Flüssigkeit)
Tablespoon= etwa ein gehäufter Tee/Kafeelöffel (15 ml Flüssigkeit)
Fluid Ounce= (abgekürzt: fl.oz)= 30 ml
Soweit so gut… nun kann dem Backen auch schon nichts mehr im Wege stehen =) – und wenn doch noch etwas zum Umrechnen ist das ihr braucht und das hier nicht stehtà mich einfach fragen!
My first “real” blog post won’t be about a recipe, but about another important thing if you want to be able to use all the recipes in the huge world wide web --> calculating from American to European units. And to be honest: it’s a whole lot more difficult than the other way round.
Almond chips
100 g= 1 + ¼ Cup
Almond, grounded
100 g= a bit less than a cup (9/10)
Butter:
100g= 4/5 of a stick
Eggs, egg whites and yolks
Always in pieces. Use medium sized ones if not mentioned differently.
Cacao powder, chocolate powder
100 g= a bit less than a cup (9/10)
Chocolate chips

Coconut flakes
100 g= 1 + 1/4 Cup
Flour
100 g= 4/5 of a Cup
Hazelnuts (whole)
100 g= 2/3 of a Cup
Honey
100 g= 1/3 of a Cup
Nuts, grounded
100 g= 1 Cup
Peanut butter
100 g= 1/3 of a Cup
rice
100 g= 1/2 a Cup
sour crème
100 g= a bit less than 1/2 a Cup
creme
100 g= a bit less than 1/2 a Cup
starch
100 g= 2/3 of a Cup
Sugar, granulated
100 g= 1/2 a Cup
Sugar, confectioner‘s
100 g= 4/5 of a Cup
Liquids, like water and milk
100 ml= 0,4 cups


Or just buy a scale ;-)
Things which are good to know:
100 ounces= 4g (approx.- a tiny bit less actually)
1 pound= 0,4 kilos (or 400g)
Teaspoon= 5 ml of liquid
A heaped spoonful= Tablespoon= 15 ml of liquid
100 ml= 3 Fluid Ounce (approx.- a bit more actually)
Just ask me if there are any more questions! =)

February 8, 2012

Welcome on my english/german recipe blog! Willkommen auf meinem deutsch- englischen Rezepte-Blog!


Kennt ihr das? Ihr findet ein Foto eines umwerfenden Gerichts im Internet- oh Mann!- und sogar mit Rezept dazu. Ihr wollt euch freudig darauf stürzen, doch dann… fallen euch die amerikanischen Maße auf. Dahin ist sie, die Vorfreude. Die langen Umrechnereien können einem ja wirklich den Spaß verderben- und wenn man sich verrechnet auch das Essen. So sollte es ja wirklich nicht sein. Deshalb findet ihr die Rezepte auf diesem Blog sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch- mit kontinentaleuropäischen, sowie amerikanischen Maßen. Von mir bereits ausprobiert und von euch ganz leicht zum nachmachen. Manches ist nicht ganz 1:1 umsetzbar, darum werden hin und wieder auch Alternativen notwendig sein, die ich bestmöglich angebe. Dem Geschmack sollte das keinen Abbruch tun :-)

Was euch hier erwartet?

Sowohl leckere Rezepte mit schönen Bildern, als auch Tipps zum Kochen und Einkaufen. Mein Herz schlägt natürlich auch für Exotisches- aber wir haben eine große Verantwortung, deren wir uns bewusst sein sollte- und das beginnt mit unserem Einkaufsverhalten. Das Essen, das auf unsere Tische und in unsere Mägen kommt sollte so regional, saisonal und biologisch sein. Denn jedes Kind weiß bereits: Du bist was du isst!

Ihr werdet sehen- auch so kann man die herrlichsten Dinge zaubern- und vor allem bekommt man dadurch eine unglaubliche Abwechslung in seinen Speiseplan. Und was noch viel schöner ist: Man geht mit dem Kreislauf der Natur. Natürlich geht das nicht immer, und das weiß ich auch. Aber der Versuch ist es wert ;-)

Guten Appetit wünscht euch jetzt schon-

Sweet Temptation

P.S.: Ich mag’s gern süß, also werden diese Rezepte definitiv den Löwenanteil bilden. Viel Spaß beim stöbern und verfolgen!

Do you know that feeling? You find that picture of that one wonderful dish on the internet and there’s even a recipe for it. You just can’t wait to try it out but then… oh no- European units! That might really destroy the all fun and if you are not careful with your calculations even your whole creation. I had that feeling very often- and that’s why you’ll find the recipe’s I’ll post here in German and English language AND European and American units. I tried all of them and so you can easily just re- bake. Sometimes things can’t be changed accurately the same way (some of us might have suffered from that problem already)­- and that’s when I’ll try to give you an alternative. But that should never change taste :-)

What you can expect?

Yummy Recipes and nice pictures as well as useful advice for cooking and shopping. My heart really beats for exotic meals- but we have a huge global responsibility we should be aware of- and everything starts with our shopping habits. The food which we buy and cook/bake should be as regional, seasonal and organic as possible. As every child already knows: You are what you eat!

You will see- you will be able to create the most wonderful dishes anyway- and you’ll find a non- expected variation on your menu. And what is even more wonderful: You’ll join the circle of nature. Obviously I’m aware of the fact that this might not be always possible- but it’s definitely worth the try ;-)

Enjoy your meals!-

Sweet Temptation

PS: I really fall for sweet recipes. So you’ll find loads of those in here- have fun whilst searching and follwing!