December 9, 2012

Schärdinger Lebkuchen // Schärding Gingerbread

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Okay, ihr habt keine Ahnung wie sehr ich es eigentlich hasse, dass ich dieses Rezept hergebe. Es ist eines dieser unglaublich-schmeckenden-einfach-gemachten-immer-funktionierenden-jeder-will-das-Rezept-haben- Rezepte, die du eigentlich aufheben, von Generation zu Generation weitergeben möchtest, bis irgendjemand den Mut aufbringt Geld daraus zu machen. Aber sollte das passieren? Natürlich nicht… gute Rezepte sind für alle da, und deswegen teile ich mit euch.

November 25, 2012

After Eight – Törtchen // After Eight Mini-Cakes




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Zu meinem Geburtstag möchte ich etwas Besonderes machen, das ich vorher noch nie ausprobiert habe. Und irgendwie hab ich dann aus verschiedenen Ideen etwas neues zusammengebastelt (zumindest neu für mich – ich bin mir nicht sicher, ob nicht vorher schonmal jemand anderer drauf gekommen ist ;) ). Damit nächste Woche dann auch alles gut geht und die Arbeitskollegen das auch essen können was ich fabriziere, musste natürlich Probe-Gebacken werden.

November 11, 2012

Linzer Augen // Linzer Cookies




Ja, es ist noch nicht Weihnachten, nicht einmal Advent – und es nervt auch mich, dass es seit Ende August Lebkuchen und Adventkalender in diversen Geschäften gibt. Aber schön langsam kommt sie näher – die sogenannte „stillste“ Zeit des Jahres. 

October 23, 2012

Allerheiligenstriezel // Austrian Plaited All Saints Bun






In meiner Region ist es Brauch, dass man von seinem Tauf- bzw. Firmpaten zu Allerheiligen einen sogenannten “Striezel” spendiert bekommt. Im restlichen deutschsprachigen Raum ist solcher auch als „Hefezopf“ bekannt. Zu Allerheiligen wird dieser dann traditionell noch mit flüssigem oder Hagelzucker besonders festliche dekoriert. 

October 10, 2012

Zwetschgen-Topfentorte // Plum Creamcheese Cake







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Der Herbst ist nun endgültig in unseren Breiten angekommen. Der Zwetschgenbaum hat sich von Tag zu Tag mehr abgeschüttelt – und so lag es auf der Hand, dass mit den letzten Früchten noch etwas passieren sollte. Aus einem guten halben Kilo wurde eine Zwetschgen-Apfelmarmelade gemacht. Und mit dem Rest wurde gebacken: Käsekuchen kann man mit absolut jeder Frucht machen – natürlich auch mit Zwetschgen. Und es schmeck tatsächlich richtig gut! Aber überzeugt euch selbst :)

September 16, 2012

Zwetschgen-Tarte Linzer Art // Plum Tart Linzer Style



Es ist endgültig Herbst – und somit Zwetschgenzeit! In unserem Garten steht genau vor dem Küchenfenster ein Zwetschgenbaum und bereits seit einer ganzen Weile hängen große, saftige blaue Zwetschgen genau vor unserer Nase, bereit „verbackt“ zu werden. Da wir uns diesen Sommer bei einem großen schwedischen Möbelhaus ( ;) ) eine Tartform gekauft haben, die ebenfalls benutzt werden wollte, entschied ich mich für eine Zwetschgen-Tarte. 

September 9, 2012

Lambada Slices // Lambada-Schnitten



Meine Zeit ist knapp und daher poste ich heute mal ein Rezept dass ich eigentlich schon vor längerem einmal gemacht und für solche Anlässe „aufgehoben“ habe ;) Ich würde gerne mehr backen, aber der Start in mein Berufsleben nimmt mich momentan voll in Anspruch – nächste Woche geht die Schule wieder los, und als Hortpädagogin bedeutet das natürlich viel Arbeit. Daher genieße ich den Comeback-Sommer noch mit einer erfrischenden Lambada-Schnitte.

August 19, 2012

Spelt Apple Cake // Dinkelvollkorn-Apfel-Blechkuchen

 
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Dieser Kuchen ist schnell gemacht und dazu noch superlecker! Ich arbeite gerade im Sommerkindergarten und momentan ist es schwierig Zeit zu finden um etwas zu backen, weil ich wirklich rund um die Uhr beschäftigt bin, wenn nicht mit den Kindern, dann mit den Planungen, und am Wochenende bin ich dann ziemlich geschafft. Im Kindergarten bekommen wir das Mittagessen von der Küche des Altersheims im Ort – die kochen wirklich sagenhaft lecker. Eines Tages war dieser tolle Dinkelvollkorn-Früchtekuchen am Speiseplan. 

July 27, 2012

Cherry-Cheesecake with Streusel/Kirsch-Topfenkuchen mit Streusel




Summer came back! And actually on the first beautiful day I did something I usually don’t do when the sun is out: shopping! I didn’t buy a lot, but when I saw this cook book I couldn’t stop myself. Yes, I know, I already have quite many of them. Do you know that? – I mean, you’ve got thousands of cook books at home (ok, I only had 7 which belong to myself, before I bought that new one… that is not so much) and then you see another one which you just NEED! I have got a personal formula which I keep on when buying cook books: 

July 21, 2012

Lemon Tiramisú / Zitronentiramisú



The weather in Austria (and in the rest of Europe) is just awful at the moment (even in Australia it’s better, and they’re having winter!). I just checked out the international weather and saw, that the States do have a nicer summer at the moment. For you the following dessert must be a perfect one for summer then – and for the rest of us (Europeans actually) it is the best recipe to force summer to come back! Just lay back, close your eyes, eat bit by bit, imagine you’re on vacations and enjoy!

July 17, 2012

Blueberry Muffins




A classic, aren’t they? I guess I can’t think of something more American than blueberry muffins. And actually I can’t think of anyone who wouldn’t like them. Someone will visit you, you need to bake something and you don’t know what this person likes? You just CAN’T be wrong with blueberry muffins. The first time I had them actually was in the states. I remember that I was quite impressed that Americans can bake something else in a better way than Austrians than Donuts. And then I started looking for the best blueberry muffin recipe. And I think I have finally found it here: Annie’s Eats --> perfect taste, Annie, thank you for that recipe! Every bite is a memory!

P.S.: Can anybody tell me why exactly blueberry muffins are so famous in the states? Why not strawberry, cranberry, raspberry, apple or simply chocolate muffins??

Blaubeer/Heidelbeer Muffins

Die sogenannten “Blueberry Muffins” sind vor allem in den Staaten ein echter Klassiker. Man wird wohl kaum einen Lebensmittelladen oder eine Bäckerei finden, die nicht mit diesen wundervollen Gebäcken bestückt sind. Dabei gibt es nicht nur Blaubeermuffins, sondern mittlerweile, wie auch in Europa mittlerweile bekannt, Muffins in allen möglichen Geschmacksrichtungen – doch der Klassiker ist unerreicht. Warum es nun gerade die Heidelbeeren sind, die es den Amerikanern so angetan haben blieb auch für mich nach längerer Recherchearbeit im Internet ungeklärt. Ob es vielleicht die vielen Vitamine (C und B6) und Mineralstoffe (Eisen, Magnesium) sind, die Überzeugungsarbeit geleistet haben? Oder einfach der tolle Geschmack? Keine Ahnung… fest steht jedenfalls, dass unsere amerikanischen Freunde ganz verrückt nach ihren Blueberry Muffins sind. Das geht so weit, dass der Staat Minnesota diesen 1988 per Gesetz sogar zum „Official State Muffin“ gekührt hat. Sachen gibt’s… das ist meiner Meinung nach aber nur so lang eigenartig bis man sich überlegt was die Sachertorte und der Kaiserschmarren (oder man denke an Apfelstrudel) für Österreich bedeuten… oder die Schwarzwälder-Kirschtorte für Deutschland. Warum sollte man den Amerikanern nicht auch ihren Spaß lassen, die sichern sich ihre Rechte an Süßspeisen wenigstens gleich per Gesetz ;-)
Lange war ich also auf der Suche nach dem perfekten Rezept, nachdem ich in Amerika die herrlichsten Blaubeermuffins gegessen habe... ich glaube ich bin angekommen :-) Danke Anni! Jeder Biss ist ein Stück Erinnerung =)

Blueberry Muffins Rezept
ergibt 21 Stück
 
Zutaten:
270 g Mehl
180 g Zucker
1 TL Salz
2 TL Backpulver
125 ml Öl
1 Ei
Ca. 125 ml Milch
150 g Heidelbeeren (Blaubeeren), frische

Streusel topping:
50 g Zucker
2 EL + 2 TL Mehl
2 E. Butter, weiche
¾ TL Zimt

1.    Ofen auf 180 °C vorheizen, Muffinblech mit Formen auskleiden
2.    Mehl, Zucker, Salz und Backpulver zusammenmischen
3.    Öl in einen Messbecher geben, ein Ei hinzufügen. Den Messbecher mit Milch aufgießen bis 250 ml Flüssigkeit im Messbecher erreicht sind
4.    Flüssigkeitsmischung mit der Mehlmischung vermischen, Blaubeeren unterheben
5.    Mischung in die Muffinförmchen geben, bis ganz nach oben anfüllen
6.    Streusel: Alle Zutaten mit den Fingern (oder einer Gabel) zusammenmischen bis die Masse krümelig ist. Über die Muffins streuen.
7.    20-25 Minuten backen

July 11, 2012

Liebster Blog / Favorite Blog


Als ich auf Urlaub war sind einige tolle Dinge passiert. Also erst einmal hab ich mich erholt ;-) Aber es gibt auch noch zwei weitere Neuigkeiten. Zum einen hat am Montag der 111. Facebook-Nutzer meine Page „geliked“ und somit wurde eine Gewinnerin gezogen – Herzlichen Glückwunsch noch einmal an Michaela von Sweet Dreams -Zaubertorten und mehr!

Und das zweite, für mich persönlich sehr aufregende Ereignis: Mir wurde von zwei Bloggerinnen der Titel „liebster Blog“ verliehen.
Also es ehrt mich TOTAL!! Dass ich gleich bei zwei Leuten unter den fünf liebsten Blogs bin. Dankeschön Suse (Suses Köstlichkeiten) und Katrin (Schneewittchens Apfel) – ich halte diese Auszeichnung in Ehren und werde versuchen dieser Ehre auch in Zukunft gerecht zu werden. 
Die Spielregeln (und ich ;) ) wollen es, dass auch ich meine fünf liebsten Blogs küre. Die beiden oben gehören eigentlich dazu, aber da ich ja zwei Awards bekommen habe werde ich noch fünf weitere hier präsentieren. Ehrlich gesagt, es war eine echt schwierige Entscheidung, weil ich wirklich extrem vielen tollen Blogs folge – aber hier ist meine Auswahl (in alphabetischer Reihenfolge, denn es wäre unmöglich eine Reihung zu finden):

...wegen ihrem umfangreichen kulinarischen Angebot auf ihrem Blog, das pikante sowie süße Rezepte beinhaltet. Zudem sind ihre Posts sehr abwechslungsreich und vor allem ihr Käsekuchen-Wettbewerb ließ mein Herz höher schlagen.

 ...wegen ihren Rezepten, die neugierig machen, ideenreich sind, aber trotzdem aus einfachen Zutaten bestehen und somit leicht nachzumachen sind. Zudem beweist sie ein großes Geschick mit der Kamera und gibt ihren Kreationen damit eine weitere persönliche Note.

... weil sie diejenige war, die mich mit ihren wundervollen Rezepten und Bildern dazu gebracht hat Food-Bloggerin zu werden.

 ...because of her wonderful exotic recipes which introduce me into the Asian world of food // wegen ihren herrlich exotischen Rezepten die mich in die Asiatische Welt der Gerichte einführen

...wegen ihren vielen bodenständigen, leckeren Rezepten die absolut meinen Geschmack treffen, sowie weiteren nützlichen Unterkategorien (z.B. "Verpackungen").


So ihr lieben, für euch geht es jetzt weiter… denn auch ihr sollt den Award mitsamt der Freude die er bringt weitergeben:

1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke den Preisverleiher als kleines Dankeschön
3. Gib den Award an 5 Blogger weiter - wenn sie den Anforderungen entsprechen - und informiere sie in einem Kommentar oder einer E-Mail. 


English

I finally could give away my give-away ;) Michaela aka Sweet Dreams- Zaubertorten und mehr is the happy winner!

Another great- and for me very exciting- thing happened. Two bloggers chose me to be among their 5 favorite blogs. This is a big honor for me and I really hope I will also manage to fulfill the expectations in the future. Above you can see the links of my choice.


And now it’s your turn, my dear girls: You can forward the award and the joy that it brings. Here are the rules:

1. Post the award on your blog
2. Re-link the prize-giver as a little thank you
3. Choose your personal 5 favorite blogs and notificate them with a comment or an e-mail.

Chocolate-Vanilla-Raspberry Cupcakes // Schoko-Vanille-Himbeer Cupcakes



It’s raspberry time! We don’t only have some raspberries… we have a whole raspberry forest actually. It’s sometimes almost an adventure when you go out and pick some berries, because you really need to go into the bush to get the best ones out ;) But that also means that we have almost endless possibilities to cook and bake with raspberries. The combination with chocolate and vanilla is simple, but effective. We all know that chocolate and vanilla fit together very well, and the raspberry adds a fruity touch to these little cupcakes:

Recipe:

Part 1:
4/5 of a stick butter
3/4 cup of sugar, granulated
2 eggs

Part 2:
1/2 cup flour + 1 tblsp., heaped
1/4 cup of cacao powder
1/2 tsp. baking powder
1/2 tsp. baking soda
Salt, pinch

Part 3:
1/2 cup flour + 1 tblsp., heaped
1/4 cup of custard powder
1/2 tsp. baking powder
1/2 tsp. baking soda
Salt, pinch

5 fl. oz milk
vanilla

1.    Stir [Part 1] until fluffy
2.    Preheat the oven (450°F)
3.    Mix the dry ingredients of [Part 2] and[{Part 3] in seperate bowls
4.    Take half of the stirred [Part 1] out of the bowl
5.    Mix into the fluffy mixture rotatively: the dry ingredients of [Part 3] and half of the milk and vanilla
6.    Put the mixture into muffin molds
1.    Repeat steps 4-6 with [Part 2] and make patterns with a fork
2.    Put a raspberry into each cupcake
3.    Bake for 20 minutes

Let cool.


Schoko-Vanille-Himbeer Cupcakes

Es ist Himbeer-Zeit! Zu Hause haben wir nicht nur ein paar Himbeerstauden, sondern einen ganzen Himbeer-Wald. Das macht es manchmal zu einem Abendteuer, wenn man sich nur ein paar Früchte pflücken will… denn um die besten zu bekommen muss man manchmal schon tief ins Gebüsch ;) Daher haben wir aber auch die Möglichkeit viel mit unseren Himbeeren zu machen. Wie zum Beispiel diese Marmor-Cupcakes hier. Dass Schokolade und Vanille ein unschlagbares Duo sind ist wohl beinahe jedem von uns bekannt… und die Himbeere fügt hier noch ein herrlich fruchtig-frisches Geschmackshighlight hinzu!

Rezept:

Teil 1:
100 g Butter
130 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
2 Eier

Teil 2:
130 g Mehl
20 g Kakao
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz

Teil 3:
130 g Mehl
20 g Vanillepuddingpulver
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron 
1     Prise Salz

180 Milch
12 Himbeeren


1.    [Teil 1] schaumig rühren.
2.    Ofen vorheizen (175°C)
3.    [Teil 2] und [Teil 3] abwiegen und in seperaten Schüsseln zusammenmischen
4.    Die Hälfte der [Teil 1]-Masse in eine andere Schüssel geben.
5.    [Teil 3] abwechselnd mit Milch zu einer der schaumigen [Teil 1] Massen geben
6.    Masse in Muffin- Förmchen füllen
7.    Mit [Teil 2] die Schritte 5-7 wiederholen. Mit einer Gabel ein Muster in den Teig machen und eine Himbeere in die Mitte des Cakes stecken
8.    20 min backen

June 25, 2012

Best Tiramisú ever



I don’t know whether my non-European readers know it, but right now the football (soccer) European Championships (simply called EURO) are taking place. There are only four remaining teams in the competition: Portugal, who will face the current World Champion and defending EURO champion Spain in the day after tomorrow’s first semi final, as well as Germany who will play versus Italy on the 28th of June. My favorite team in football is Portugal (it has always been that country since their home-EURO in 2004, and no, not because of Cristiano Ronaldo ;) ) – but since I didn’t really have the intention to make Pasteis de Nata (kind of Portuguese Pudding-Cupcakes) I decided for my second favorite team: Italy. And what is more Italian than a wonderful Tiramisú? =) Funnily enough, I’ve been to Italy on holidays for about 10 times, but I’ve never eaten Italian Tiramisú. This recipe I’ve got is originally from my cousin – and it never fails.
Bad news first: it includes some Austrian ingredients which I can’t totally ‘translate’ into an English recipe, but I will try.

1 Cup of heavy cream + 4 gelatine leaves à slowly heat up the gelatin with 3 tblsp. cream, then mix in the rest of heavy cream and set cool in order to get it solid [in Austria we use a product called “Quimiq” which consists of these ingredients)
½ cup of Mascarpone
2 tblsp. Milk
2 tblsp. of soluble coffee
½ cup of sugar

1 cup of heavy cream
5 tblsp. Rum
½ cup of strongly brewed Coffee (Espresso)
40 ladyfingers
Cacaopoweder, unsweetened

1.    Mix the solid cream-gelatine until it’s smooth again. Mix in the mascarpone
2.    Dissolve the coffee powder in milk and also mix it in
3.    Whip the cream and fold it in
4.    Take a casserole form and thinly spread the mixture on the floor
5.    Mix Rum and espresso - Turn the ladyfingers in the rum-espresso mixture and lay them one besides the other into the casserole
6.    Put some more cream-mascarpone mixture over it and go on doing so (ladyfingers-mixture-ladyfingers-mixture) until the ladyfingers are gone. The last layer has to be a cream-mascarpone layer.
7.    Spread cacaopowder over it
8.    Cool the Tiramisú for at least 6 hours (the ladyfingers will be well-soaked then) or better even over night.

Das beste Tiramisú überhaupt!

Es ist EURO-Zeit! Na, seid ihr schon im Fußballfieber? Spätestens jetzt ist’s an der Zeit, denn am 1. Juli ist bereits das Finale. Mein Lieblingsteam ist eigentlich Portugal – schon seit ihrer Heim-EURO 2004 drücke ich diesem Team die Daumen, und auch wenn die „Heroes“ aus dieser Zeit (Figo, Deco und natürlich der unglaubliche Torwart Pereira) bereits den Hut genommen haben, schlägt mein Fußballherz noch immer für sie. Auch wenn Cristiano Ronaldo nicht unbedingt ein Grund dafür ist ;) Heute ist mir aber nicht nach Pasteis de Nata (Portugiesische Pudding-Törtchen) sondern Tiramisú, und deshalb widme ich dieses Posting meinem Zweit-Lieblingsteam Italien (denn was ist italienischer als Tiramisú?) wo ich auch heuer wieder meinen Urlaub verbringen werde. Möge die Stimmung gut sein ;)
Das Rezept habe ich von meiner Cousine – es wird ohne Eier gemacht, also keine Angst vor Salmonellen ;-)

250 ml Quimiq (oder: 250 ml Obers + 4 Blatt aufgelöste Gelatine, mischen und auskühlen lassen, sodass die Masse fest ist)
20 ml Milch
125 ml Mascarpone
1 Tütchen löslichen Kaffee
8 dag Zucker + 1 EL Vanillezucker
250 ml Obers
5 EL Rum
125 ml Kaffee (Espresso)
40 Stk. Biskotten (Löffelbiskuit)
Kakaopulver, ungesüßt

1.    Quimiq glattrühren. Mascarpone einrühren
2.    Löskaffee in der Milch auflösen und ebenfalls unterrühren
3.    Obers steif schlagen und unterheben
4.    Den Boden einer Auflaufform dünn mit der Mischung bestreichen
5.    Rum und Kaffee zusammenmischen, Biskotten in der Rum-Kaffee-Mischung wenden und dicht aneinander in die Schüssel legen
6.    Eine weitere Schicht Obers-Mascarpone daraufgeben und wieder getränkte Biskotten darauflegen. So weiter verfahren, bis die Biskotten aus sind – zum Schluss muss eine Obers-Mascarpone-Schicht sein.
7.    Mit Kakaopulver bestreuen
8.    Vor dem Genießen mindestens 6 Stunden kaltstellen damit die Biskotten gut durchtränkt sind, am besten über Nacht.


P.S.: Eine kalorienärmere, „gesündere“ Variation ist möglich mit Mascarino, fettarmer Sahe/Sahnesteif und Vollkornbiskotten …die Vollkornbiskotten ausgenommen: Diese Version schmeckt zwar auch ganz gut, aber einfach nicht so himmlisch wie das „echte“ =)